Über den Umgang mit Hund

Meine Grundeinstellung ist es, mit dem Hund bewusst umzugehen und ihn mit liebevoller, empathischer Konsequenz zu führen. Es ist schon längst nichts Neues mehr, dass auch Hunde Emotionen wie Freude, Angst, Schmerz, Frust, Wut oder Trauer empfinden. Trotzdem wird es ihnen oftmals noch abgesprochen. Ich sehe den Hund als hochsoziales, intelligentes Lebewesen mit der Fähigkeit Gefühle zu empfinden und setze deshalb keine auf Schmerz, Schreck, Verunsicherung basierenden Trainingshilfsmittel und Trainingsansätze ein.

Wir verzichten auf den Einsatz von Klapperbüchse, Trainingsdiscs, Wasserspritzpistole und Leinenruck genauso, wie auf gezielte körpersprachliche Bedrohungen, Anzischen, Schupsen oder mit dem Finger in die Seite der Hunde kneifen oder stechen, andere ängstigende Verhaltensweisen, sowie altbackene Rangordnungsregeln.

Stattdessen stellen wir für den Hund klare und umsetzbare Regeln auf. Bis der Hund verstanden hat, welche Verhaltensweisen wir in bestimmten Situationen von ihm erwarten und diese gefestigt sind, gehört auch klug eingesetztes Management auf den Trainingsplan und muss in den Alltag integriert werden. Denn Lerngesetze gelten immer, 24 Stunden, rund um die Uhr. Durch Management verringern wir Trainingsfehler und Missverständnisse, schaffen stattdessen Vertrauen und gegenseitigen Respekt.

Das ermöglicht den Aufbau einer auf Vertrauen und Kompetenz basierenden Beziehung zwischen dem Menschen und seinem Hund. Der Mensch wird so zu einem verlässlichen Partner, von dem der Hund sich gern führen lässt.

Das Training bei HUNDUM® soll Mensch und Hund gleichermaßen Spaß machen - das schafft optimale Lernbedingungen.

„Wer Tiere quält, ist unbeseelt, und Gottes guter Geist ihm fehlt.

Mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun.“

 Johann Wolfgang von Goethe